Internationaler
Verein für Menschenrechte der Kurden
IMK Wocheninformationsdienst
Datum:
08. –14. März 2002
Nummer: 150
Schließungsverfahren
gegen HAK-PAR
Nur 31 Tage
nach der Gründung am 11. Februar 2002 hat Generalstaatsanwalt Sabih Kanadoglu
vor dem Verfassungsgericht ein Schließungsverfahren gegen die HAK-PAR (Partei
für Rechte und Freiheiten) eröffnet. Der Partei wird vorgeworfen, in ihrer
Satzung und in ihrem Programm die Zerstörung der unteil-baren Einheit des
Staates anzustreben. Sie wolle, so heißt es in der 14-seitigen Anklageschrift,
die Ver-fassungsartikel über die unteilbare Einheit des türkischen Staates
mit seiner Nation und über die offizielle Sprache des Staates verändern.
Weiter wird der HAK-PAR vorgeworfen, behauptet zu haben, dass in der Republik
Türkei Minderheiten existieren, die sich durch ihre Kultur oder Sprache
oder Rasse unterschei-den. Sie wolle Sprachen und Kulturen, die sich von
der türkischen unterscheiden, schützen, entwickeln und verbreiten und dadurch
Minderheiten schaffen. (Quelle: Radikal, 14.03.02)
Ausnahmezustand
in Nordkurdistan erneut verlängert
Das türkische
Parlament hat am Mittwoch den Ausnahmezustand in vier vor allem von Kurden
bewohnten Provinzen im Südosten des Landes bis Ende Juli verlängert. Seit
1987 wurde der Ausnahmezustand in den Provinzen Diyarbakir, Hakkari, Sirnak
und Tunceli damit bereits zum 45. Mal verlängert. Regierung und Militär
begründen dies damit, dass sich immer noch Hunderte von Kämpfern der kurdischen
Arbeiter-partei PKK im Südosten der Türkei aufhalten. (Quelle: dpa, 13.03.02)
Sendungen
auf Kurdisch: ja
Aber kein
Anlass zur Begeisterung
Wie der Nachrichtensender
NTV meldet, wird das Kabinett in den kommenden Tagen einen Beschluss fassen,
der vorsieht, auf einem der vier Kanäle des Staatsfernsehens "TRT" und
im Rundfunksender "Stimme der Türkei" wahrscheinlich eine halbe Stunde
am Tag Sendungen in kurdischer Sprache auszu-strahlen.
Nach dem Bericht
von NTV hat die Rundfunkaufsichtsbehörde RTÜK vorgeschlagen, im Rundfunkgesetz
einen Passus nach französischem Vorbild aufzunehmen, wo der Staatsrundfunk
an mehreren Tagen in der Woche Sendungen in korsischer Sprache ausstrahlt.
Vor ihrer
Entscheidung hatte die Regierung die Sicherheitsorgane des Landes aufgefordert,
zu der Frage, ob Sendungen in kurdischer Sprache erlaubt werden sollen,
eine Stellungnahme abzugeben. Laut NTV haben sowohl das Militär als auch
die zuständigen Polizeibehörden geraten, Sendungen in anderer als der türkischen
Sprache "begrenzt und kontrolliert" zuzulassen.
Kurdisches
Fernsehen gehört zu dem Katalog der EU unter der Rubrik "Kulturelle Rechte
für Minderhei-ten" und wird als Teil der Kopenhagener Kriterien angesehen,
die die Türkei vor Aufnahme von Beitritts-gesprächen erfüllen muss. Seit
die Termine zur Umsetzung bestimmter Reformen im sogenannten "Fahr-plan"
näher rücken - Termin für den ersten Reformblock ist der 19. März - nimmt
die innenpolitische Aus-einandersetzung an Schärfe zu.
Höhepunkt
dieser Auseinandersetzung war ein Auftritt des Generalsekretärs des Nationalen
Sicherheits-rates, General Tuncer Kilinc, in der letzten Woche, der in
einer öffentlichen Veranstaltung der Kriegsaka-demie gesagt hatte: Die
EU wird nie bereit sein, die Türkei als Vollmitglied aufzunehmen, die Türkei
solle ihre eigenen Interessen wahrnehmen, statt sich die Agenda von Brüssel
diktieren zu lassen, und es wäre an der Zeit, sich nach anderen außenpolitischen
Optionen umzusehen. Der Auftritt wurde zwar umgehend zur Privatmeinung
des Generals erklärt, aber er zeigt, dass zumindest ein Teil der in der
Türkei nach wie vor entscheidenden Institution in der EU eher einen Gegner
als einen Partner sieht.
Auch die Rhetorik
des ultranationalistischen Koalitionspartners MHP hat sich in den letzten
Wochen ver-schärft und zu schweren Spannungen mit den anderen beiden Regierungsparteien
geführt. Mit dem be-vorstehenden Kabinettsbeschluss sollen diese Spannungen
wieder entschärft werden. Denn die eine Seite hofft, damit ein positives
Signal nach Brüssel senden zu können, während die MHP davon ausgeht, nach
einem minimalen Zugeständnis weitere Reformen abblocken zu können. (Quelle:
taz, 12.03.02)
AI-Urgent
Action: Drohende Folter und Misshandlung,
Drohendes
Verschwindenlassen von Ferhat Yorulmaz
Während bekannt
wurde, dass Ferhat Yorulmaz (18) am 8. März 2002 festgenommen worden sein
soll, leugnet die Polizei, ihn in Gewahrsam zu halten. Er ist somit in
großer Gefahr, gefoltert zu werden oder dem „Verschwindenlassen“ zum Opfer
zu fallen.
Es heißt,
Ferhat Yorulmaz sei zusammen mit einigen anderen Personen um 1:00 Uhr nachts
in Bismil in der Provinz Diyarbakir von Polizisten in Zivil festgenommen
worden sein. Die Behörden haben bestätigt, dass die anderen Personen in
der Anti-Terror-Abteilung der Polizeizentrale von Diyarbakir festgehalten
werden. Sie streiten jedoch ab, dass Ferhat Yorulmaz sich ebenfalls dort
in Gewahrsam befindet.
Seine Rechtsanwälte
haben den Generalstaatsanwalt in Diyarbakir um Mitteilung seines Haftortes
gebe-ten; bislang jedoch ohne Erfolg. Offensichtlich war Ferhat Yorulmaz
auch schon vor einem Monat von Polizisten festgenommen worden, er soll
aber auf Anweisung des Generalstaatsanwalts damals wieder freigelassen
worden sein. (Quelle: UA 71/02, ai-Index: EUR 44/018/2002, 11. März 2002
– sjh. Die Urgent Action ist befristet auf den 22. April 2002. Den kompletten
Text finden Sie auf unserer Internet-Seite: www.kurden.de)
Internationale
Kampagne zur Freilassung des Journalisten Memik Horuz
Für Memik
Horuz, verantwortlicher Redakteur der türkischen Zeitung Özgür Gelecek
(Freie Zukunft), wur-de eine internationale Kampagnen gestartet. Horuz
befindet sich seit dem 18. Juni 2001 im Sincan Ge-fängnis in Ankara. Ihm
wurde zunächst vorgeworfen, einen Guerrilla-Führer interviewt zu haben.
Als diese Anklage sofort fallengelassen wurde, wurde ihm die Angehörigkeit
in einer verbotenen Organisation vor-geworfen. Sein Fall wird am 18. März
wieder verhandelt werden.
Memik Horuz,
Vater von zwei Kindern, arbeitet seit 1993 für die Zeitung Özgür Gelecek
und ist einer der vielen linken Journalisten, die in der Türkei Verfolgung
und Bedrohung ausgesetzt sind. In den 80er Jah-ren hat er mehrere Jahre
im Gefängnis gesessen.
Die Internationale
Kampagne für die Freilassung von Memik Horuz wird gemeinsam von den Organisatio-nen
International League of People's Struggle (ILPS), dessen stellvertretender
Vorsitzender er ist, der People’s Right Watch-Belgium (PRW) und der International
Association of People’s Lawyers (IAPL). Sie wird von Brüssel aus koordiniert.
(Quelle: ILPS,
08.03.02; Weitere Informationen gibt es bei: Dr. Anne Van Mackelenbergh
(Campaign Coordinator), People's Rights Watch Belgium, Broederminstraat
42, 2018 Antwerp, Belgium, Email: prwatch@hotmail.com, Tel: 0032-486-219017)
Fogg-Fall
eröffnet: Perincek drohen drei Jahre GEfängnis
Der Istanbuler
Oberstaatsanwalt hat seine Untersuchungen im Fall Karen Fogg abgeschlossen
und eröff-net am 18. März die Verhandlung gegen den Vorsitzenden der Arbeiterpartei
IP und Hauptkolumnist der Wochenzeitung Aydinlik, Dogu Perincek. Perincek
und der verantwortliche Direktor der Zeitung, Emcet Olcaytu, hatten die
E-Mails der Türkei-Beauftragten der EU-Kommission, Karen Fogg, veröffentlicht
und eine Schmutzkampagne gegen sie gestartet.
Die Anklage
basiert auf Artikel 525 des türkischen Strafgesetzes, worin es um den Missbrauch
von Pro-grammen, Daten oder anderen Teilen eines automatisch gesteuerten
Systems geht, mit dem Ziel, ande-ren zu schaden. Beiden Angeklagten droht
eine Haftstrafe von einem bis drei Jahren sowie einer hohen Geldstrafe.
(Quelle: TDN, 12.03.02)
Irakische
Provokationen in Kurdistan
Irakische
Truppen nahe der Grenze zur befreiten Region Kurdistan belästigen ständig
die Bürger und verüben regelmäßig gewaltsame Aktionen gegen sie. Die Zeitung
Kurdistan News berichtet, dass die irakischen Streitkräfte bewusst aus
dem Hinterhalt den Verkehr zwischen den irakischen Gebieten und der Region
Kurdistan stören und angreifen.
Vor kurzem
eröffneten sie das Feuer auf einen mit Brennstoff beladenen Fahrzeugkonvoi
nahe der Stadt Kifri. Vor einigen Wochen ermordeten irakische Soldaten
aus einem ähnlichen Hinterhalt auf dem gleichen Wege den Kurden Fazil Ham
Amin. (Quelle: Kurdistan Newsline Nr. 12 vom 12.03.02, Kifri, 26.02.02)
Staaten
des Mittleren Ostens stehen einem US-Militärschlag gegen den Irak kritisch
gegenüber
Jordaniens
König Abdullah und der türkische Ministerpräsident Bülent Ecevit haben
im Vorfeld der 10-tägigen Reise von US-Vizepräsident Dick Cheney in den
Mittleren Osten die USA vor einem Militärschlag gegen den Irak gewarnt.
Dies würde die Region destabilisieren und die Wirtschaft der zwei engsten
Ver-bündeten Washingtons in der muslimischen Welt schwächen.
Diese Kommentare
repräsentieren den wachsenden Konsens innerhalb der Führer in der Region,
die einem Militärschlag kritisch gegenüberstehen. Insbesondere die Wirtschaft
der Türkei ist sehr stark von der Stabilität im Mittleren Osten abhängig.
Ministerpräsident Ecevit sagte kürzlich im türkischen Fernse-hen, „Man
kann nicht erwarten, dass in der Türkei neue Investitionen getätigt werden,
solange die Irakfra-ge wie ein Albtraum über uns hängt“.
König Adullah
erklärte, ein Militärschlag gegen den Irak sei eine Katastrophe nicht nur
für den Irak, son-dern für die gesamte Region und würde die Sicherheit
und Stabilität in der Region bedrohen.
Bei seiner
Reise durch die arabischen Staaten wird Cheney sicherlich überall ähnliche
Meinungen hören.
Die arabischen
Führer fürchten einen Gegenschlag des Irak und schließlich die Teilung
entlang ethnischer Grenzen. Die Türkei fürchtet einen kurdischen Staat
an seiner Grenze, was wiederum die Kurden im ei-genen Land beeinflussen
würde. (Quelle: Washington Post, 11.03.02)
Stellvertreter
Saddam Husseins in Kirkuk
Als Zeichen
der Nervosität des irakischen Regimes und zur Vorbereitung auf einen möglichen
US-Angriff auf Irak besuchte Al-Douri, einer der ranghöchsten Funktionäre
der Baath-Partei und Stellvertreter Sad-dam Husseins, kürzlich die Stadt
Kirkuk, um die militärische und sicherheitspolitische Lage im Gebiet zu
inspizieren. Er traf sich mit dem Geheimdienst, Partei- und Armeefunktionären,
darunter mit Mohammad Zamam Abdul Razzak, dem Verantwortlichen der Baath-Partei
für Kirkuk, Mosul und Qais und Abdul Raz-zak Al-Athami, dem irakischen
Gouverneur von Kirkuk. Nach Quellen von Kurdistan Newsline instruierte
Al-Douri die verschiedenen Funktionäre, um ihre Wachsamkeit und Bereitschaft
in den Grenzgebieten zum befreiten Kurdistan im Falle eines möglichen Angriffes
auf den Irak zu verstärken.
Im gleichen
Zusammenhang appellierte der irakische Geheimdienst Mukhabarat an die arabischen
Stämme von Tikrit, Samara und Alam, ihre Wohnungen in Gebiete nahe der
befreiten Region Kurdistan zu verlegen. Dazu werden verschiedene Anreize
gewährt, wie die Bereitstellung von kostenloser Elektrizität und Wasser
sowie landwirtschaftlichen Geräten. Kürzlich wurde ein gut ausgerüstetes
irakisches Projekt, das Wasser für die arabisierten Dörfer im Gebiet von
Kirkuk zur Verfügung stellt, fertiggestellt. Die Dörfer mit traditionell
kurdischen Namen wurden in arabischen Namen umbenannt. (Quelle: Kurdistan
Newsline Nr. 12 vom 12.03.02, Kirkuk, 27.02.02)
UN-Organisation
für Wasser und Landwirtschaft FAO fordert Langzeitstrategie für Wasserversorgung
in Nahost
Vor dem Weltwassertag
am 22. März hat die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft FAO
in Teheran Langzeitstrategien für die Wasserversorgung im Nahen Osten gefordert.
In der Region lebten sechs Prozent der Weltbevölkerung, die aber nur eineinhalb
Prozent der Frischwasserreserven zur
Verfügung
hätten, sagte FAO-Generaldirektor Jacques Diouf zum Abschluss einer mehrtägigen
Regional-konferenz am Mittwoch in Teheran. An der Konferenz nahmen Landwirtschaftsminister
aus knapp 30 Ländern teil.
Ziel sei ee
ein effizienteres Wasser-Management, die Ausschöpfung neuer Wasservorräte
und die Steige-rung der landwirtschaftlichen Produktion, sagte Diouf. Die
FAO äußerte zudem ihre Sorge über die anhal-tende Mangelversorgung in Somalia
und Afghanistan, wo 70 bis 75 Prozent der Bevölkerung unterernährt seien.
Auch im Irak und in den palästinensischen Gebieten habe sich die Unterernährung
im vergangenen Jahr verschlimmert. (Quelle: dpa, 13.03.02)
Russland
fordert politische Beilegung der Auseinandersetzungen um Irak
Russlands
Außenminister Igor Ivanov forderte die Beilegung der Streitigkeiten über
Irak auf der Grundlage der UN-Sicherheitsratsresolutionen. Ohne die USA
beim Namen zu nennen kritisierte er die harte Linie Washingtons gegenüber
dem Irak.
„Russlands
Position ist bekannt. Wir fordern eine politische Beilegung auf der Basis
einer angemessenen UN-Sicherheitsratsposition auf der Grundlage des internationalen
Rechts. Wir glauben dass alle Staaten, insbesondere die Mitglieder des
Rates, sich an die Resolutionen des höchsten UN-Gremiums halten soll-ten“,
erklärte Ivanov bei einer Pressekonferenz. Militäraktionen würden die Situation
nur verschlimmern, sagte Ivanov. „Wir glauben, dass jedes Militärszenario
die Situation komplizierter machen würde und es schwieriger würde, eine
Lösung für das Irak-Problem zu finden.“ Man müsse daran arbeiten, Irak
davon zu überzeugen, dass der Einlass von Waffeninspektoren im Fall von
positiven Untersuchungsergebnissen zur Aufhebung der seit 1990 bestehenden
Sanktionen führen könnte. Doch aus Bagdad verlautete die Nachricht, dass
die Inspektoren nicht wieder zurückkehren dürften. (Quelle: Jordan Times,
13.03.02)
Mindestens
sechs Flüchtlinge vor süditalienischer Küste ertrunken
Bei einem
Schiffsunglück vor der süditalienischen Küste sind mindestens sechs Flüchtlinge
ertrunken. Wie die Behörden mitteilten, gelang es zwei Hubschraubern der
italienischen Marine, zwanzig der illega-len Einwanderer zu retten. Während
der Operation entdeckten die Rettungsmannschaften mindestens sechs Leichen
nahe dem sinkenden Boot. Die Überlebenden gaben an, sie seien aus der Türkei
gekom-men. Die italienischen Behörden glauben dagegen, dass das Schiff
auf dem Weg von Tunesien nach Italien war. Am Freitag waren bei einem Schiffsunglück
zwischen Tunesien und Sizilien mindestens fünf-zig Flüchtlinge ums Leben
gekommen. (Quelle: afp, 11.03.02)
Liebe Leserinnen
und Leser,
Die Dokumentation
der Tagung Kurden im Irak und Iran – Chancen sowie Perspektiven von Autonomie
und Selbstverwaltung ist in der Reihe epd-Dokumentationen (Nr. 7/2002)
erschienen. Sie können sie zum Preis von 4,60 EUR plus Porto u. Verpackung
über den IMK e.V. oder über die Ev. Akademie beziehen. und erhältlich erschienen
(beim IMK e. V. oder der Ev. Akademie erhältlich).
Die Tagung
war Ende letzten Jahres durch die Evangelische Akademie Bad Boll, den IMK
e.V. in Bonn, das Diakonische Werk Württemberg und die Evangelische Jugendsozialarbeit
Bayern durchgeführt wor-den. Sie bot ein Forum der Diskussion über die
aktuelle Lage der kurdischen Bevölkerung im Nordirak und Westiran. ExpertInnen
wie im Exil lebende VertreterInnen kurdischer Parteien und Minderheiten
so-wie von deutscher Seite sprachen über die geostrategische und wirtschaftliche
Bedeutung Kurdistans für die internationale Gemeinschaft und die Folgen
einer möglichen militärischen Intervention der USA im Irak. Einigkeit bestand
darüber, dass die Wirtschaftssanktionen gegen den Irak vom UN-Sicherheitsrat
aufgehoben werden sollten, weil sie der gesamten Bevölkerung schaden. Allerdings
müssten gleichzeitig Garantien für die sichere Zukunft der kurdischen Selbstverwaltung
in Südkurdistan (Nordirak) sowie die Rechte der anderen ethnischen und
religiösen Minderheiten im Irak integraler Bestandteil der Bedingun-gen
für die Aufhebung der Sanktionen sein.
Die Dokumentation
enthält interessante und spannende Beiträge zur aktuellen Situation in
der Region. Die Diskussion wird in diesem Jahr in Bad Boll vom 6.-8. Dezember
2002 fortgesetzt, wenn es im Ver-gleich um die Lage der kurdischen Bevölkerung
in der Türkei und im Nordirak und Möglichkeiten einer föderalen bzw. Autonomie-Entwicklung
geht.
Wieder haben
wir interessante Beiträge auf unserer Website abgelegt. Wir möchten darauf
hinweisen, dass diese Beiträge nicht unbedingt unsere Meinung, sondern
die aktuell für unser Themengebiet interes-santen Diskussionen wiedergeben.
Besuchen Sie doch einmal www.kurden.de.
Danke an alle,
die bis heute positiv auf unsere Kampagne „500 Soli-Abonnement oder Fördermitglied-schaft
bis Ende März 2002“ reagiert haben. Wir haben leider immer noch nicht geschafft,
unser Ziel zu erreichen. Daher haben wir beschlossen den Frist bis zum
15. Mai zu verlängern. Also, geben Sie sich einen Ruck und beteiligen Sie
sich an unserer Kampagne.
Mit freundlichen
Grüßen, Ihre Redaktion
ISSN 1438-
08 Herausgeber: IMK e.V., Postfach 07 38, D-53137 Bonn, Telefon: + 49 228
362 802,Fax: + 49 228 363 297, E-Mail: IMK-Bonn@t-online.de und imkkurds@aol.comBesuchen
sie auch unsere Website: http://www.kurden.de Verantwortlicher Leiter:
Abubekir SaydamAbonnementbedingungen (pro Jahr):· Stiftungen, Parteien,
Regierungen und internationale Organisationen sowie Gremien: Euro 92,00
· Gerichte, Rechtsanwälte, Menschenrechtsorganisationen, Flüchtlingsberatungsstellen:
Euro 46,00 · Förderabonnement, Einzelpersonen und kleinere Vereine: Euro
31,00 Spendenkonto: Volksbank Bonn (BLZ: 380 60 186), Konto-Nr.:
201 246 90 23
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