Internationaler
Verein für Menschenrechte der Kurden
IMK Wocheninformationsdienst
Datum:
23. –28. Februar 2002
Nummer: 148
Letzte Sitzung
des Nationalen Sicherheitsrates vor Fristablauf voller heikler Themen
Der Nationale
Sicherheitsrat (MGK) trifft sich heute das letzte Mal vor Ablauf der Frist
für die Durchset-zung der kurzfristigen Kriterien im Beitrittspartnerschaftsdokument
der EU.
Es wird erwartet,
dass auf der Tagesordnung des MGK die Aufhebung der Todesstrafe, Bildung
in Kur-disch, die Politisierung der PKK und die Affäre um die Veröffentlichung
der E-Mails der EU-Repräsentantin Karen Fogg stehen werden. Auf der offiziellen
Tagesordnung steht die Bewertung der inneren und äußeren Entwicklungen.
Das beinhaltet die Auswertung der Monatsberichte über die PKK-Aktivitäten,
die Bewertung der Situation in Afghanistan, der Gewalt im Mittleren Osten,
die Zypernfrage und die mögliche Irak-Operation der USA. (Quelle: Cumhuriyet,
27.02.02)
Türkischer
Minister für Umwandlung der PKK in politische Partei
Zum ersten
Mal hat sich ein Minister der türkischen Regierung dafür ausgesprochen,
die Umwandlung der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) in eine politische
Bewegung zu akzeptieren. Zollminister Mehmet Kececiler sagte, es sei besser,
die PKK-Mitglieder seien in der Politik und nicht mehr als Unter-grundkämpfer
in den Bergen. Damit zog er den Zorn anderer Regierungspolitiker und auch
der Zeitungs-kolumnisten auf sich. Denn seit Monaten warnen sie und hohe
Militärs vor dem Versuch der PKK, nach der militärischen Niederlage gegen
Ankara nun eine "Politisierung" voranzutreiben. Dies dürfe nicht hin-genommen
werden. Die PKK selbst hat mehrfach angekündigt, mit ihrer Vergangenheit
als Rebellenorga-nisation zu brechen und sich als politische Bewegung für
die Kurden einzusetzen. Dabei will sie auch ihren Namen ablegen. (Quelle:
afp, 25.02.02)
45 Festnahmen
in Istanbul wegen Kurdischunterricht-Kampagne
45 Personen,
die nach Cagaloglu gekommen waren, um bei der Istanbuler Provinzbehörde
für Nationale Bildung Anträge für Kurdischunterricht in Grundschulen für
ihre Kinder abzugeben, wurden festgenom-men.
Wegen Antrags-Aktionen
hat die Polizei in verschiedenen Teilen Istanbuls strenge Sicherheitsvorkehrun-gen
getroffen. Eltern, die in kleinen Gruppen gegen 14.00 Uhr zu den Provinzbehörden
für Nationale Bil-dung gehen wollten, wurden durch die Eingreifeinheiten
der Polizei angehalten. Die 45 Festgenommenen, davon 18 Frauen, wurden
an der Mauer des iranischen Konsulats aufgestellt und durchsucht. Anschlie-ßend
wurden sie zur Distriktspolizeiwache in Eminönü gebracht.
Wegen der
Kampagne für Bildung in der Muttersprache wurden bis heute über 200 Personen
verhaftet und in verschiedene Gefängnisse überführt. (Quelle: Cumhuriyet,
27.02.02)
Kinder wegen
Teilnahme am Mal- und Aufsatzwettbewerb über Menschenrechte verhört
Das Ministerium
für Nationale Bildung hat gegen 20 Kinder und 40 Kunst- und Literaturlehrer
Untersu-chungen eingeleitet, die an einem Mal- und Aufsatzwettbewerb im
Rahmen der vom 10. bis 17. Dezember 2001 vom IHD durchgeführten Menschenrechtswoche
in Diyarbakir teilgenommen haben. An dem Wett-bewerb mit dem Thema “Menschenrechte”
nahmen Kinder zwischen 7 und 12 Jahren aus verschiedenen Schulen mit insgesamt
150 Bildern und 140 Aufsätzen teil. Am 15. Dezember war im Theatersaal
der Stadt Diyarbakir eine Preisverleihungszeremonie für die 10 besten Bilder
und Aufsätze durchgeführt wor-den.
Das Ministerium
für Bildung schickte am 1. Februar 2002 zwei Inspektoren nach Diyarbakir,
die die Unter-suchungen aufnahmen. Vier der 20 Wettbewerbsgewinner wurden
nicht befragt, weil sie erst sieben Jahre als waren. Die Inspektoren fragten
die Kinder, wer sie zur Teilnahme angeregt hatte, wie sie von dem Wettbewerb
erfuhren, ob sie an der Preisverleihungszeremonie teilgenommen hätten,
ob dort kurdisch gesprochen worden war. Die Kinder mussten unter Angabe
ihrer Personalien und der ihrer Eltern Formu-lare unterschreiben.
Die 40 Lehrer
wurden u.a. gefragt, warum sie ihre Schülerinnen und Schüler nicht zur
Teilnahme an dem eine Woche vorher durch das Gouverneursamt organisierten
Wettbewerb motiviert hätten.
IHD-Vorstandsmitglied
Rechtanwalt Muharrem Erbey erklärte dazu, es wäre unverständlich, wie Kindern,
die nichts anderes getan hätten, als Strichmännchen, Sonnen und Bäume zu
zeichnen, andere Absichten unterstellt werden kann. Kinder zwischen 7 und
12 Jahren zu verhören, sie auf Korridoren warten zu las-sen und ihnen dadurch
das Gefühl zu geben, sie seien an etwas schuldig, sie zu verhören und zum
aus-spionieren ihrer Lehrerinnen und Lehrer aufzufordern sei nicht zu verstehen.
Die Kinder hätten an dem Wettbewerb des Gouverneurs nicht teilnehmen können,
weil dies viel zu spät bekannt gegeben worden war. Überhaupt sei es gegen
das Gesetz sie zu verhören, weil sie nicht daran teilgenommen haben.
Der Vorsitzende
der Gewerkschaft für Erziehung (Egitim-Sen) in Diyarbakir, Hayrettin Altun,
teilte mit, dass auch gegen diejenigen, die dem Kongress der Gewerkschaft
einen Blumenstrauß geschickt haben, durch das Gouverneursamt Untersuchungen
eingeleitet worden sind. (Quellen: Radikal, afp, 18.02.02)
Historischer
Schritt von Türkei und Syrien
Türkische und
Syrische Generäle haben in Damaskus eine als historisch eingeschätzte Vereinbarung
für die militärische Zusammenarbeit ausgearbeitet, die im April vom Generalstab
beider Staaten in Ankara unterzeichnet werden wird. Die Vereinbarung enthält
ein Austauschprogramm für Militärschüler und Offi-ziere. Syrische Offiziere
werden demnach an Militärschulen in Ankara und Istanbul ausgebildet werden
dürfen. Türkische Offiziere haben die Möglichkeit, dies an Militärschulen
in Damaskus und Aleppo zu ma-chen. Parallel zur Entwicklung der Beziehungen
werden langfristig auch gemeinsame Feldübungen und Zusammenarbeit bei der
Verteidigungsindustrie möglich sein.
Die Normalisierung
der Beziehungen zwischen beiden Staaten begann, nachdem Syrien Öcalan ausge-wiesen
hatte. (Quelle: Milliyet, 25.02.02)
Entschädigungszahlungen
an die Opfer von Anfal und Halabja
Die gesetzesinitiative
der Regionalregierung Kurdistans zur Gewährung monatlicher Zuwendungen
für die Opfer der Anfal-Kampagnen und des Giftgasangriffes auf Halabja
wurden von der kurdischen Öffentlich-keit als eine gerechte und angemessene
Maßnahme begrüßt.
Die Zuwendungen
werden den Opfern der berüchtigten Anfal-Kampagnen des Irak, bei denen
in den 80er Jahren 250.000 Kurden getötet und mehr als 4.000 Dörfer zerstört
wurden, ausgezahlt werden. Ebenso bekommen die Opfer des Giftgas-Massakers
der irakischen Armee in Halabja im Jahre 1988, bei der mehr als 6.000 Menschen
grauenvoll getötet wurden, eine Entschädigung. (Quelle: Kurdistan Newsline,
Sulaimania, 22.02.02)
Neuer Staudamm
im Nordirak
Nach einem
Bericht der in Irakisch-Kurdistan erscheinenden Zeitung Rebazi Azadi sollen
die irakischen Behörden mit dem Bau eines neuen Staudamms im Gebiet Zab-Sherqat
begonnen haben. Die arabischen Familien aus diesem Gebiet wurden aufgefordert,
das Gebiet zu verlassen und sich in den kurdischen Gebieten von Makhmur,
Salai,Debs und Shewan anzusiedeln. Die irakischen Behörden entschädigen
diese arabischen Familien und bieten ihnen finanzielle Anreize, um sich
in kurdischen Gebieten anzusie-deln.
Der Reporter
der o. g. Zeitung bestätigte, dass Anführer des arabischen Stammes Al-Jubur,
der dieses Gebiet bewohnt, die Aufforderung er irakischen Behörden nicht
nachgehen und die Angebote der iraki-schen Behörden ablehnen, weil sie
sich an dieser Form der Arabisierung von kurdischen Gebieten nicht beteiligen
wollen. (Quelle: Kurdistan Newsline, Sulaimania, 05.02.02)
Annan will
Bagdad dazu bewegen, Waffeninspektoren ins Land zu lassen
UN-Generalsekretär
Kofi Annan wird bei seinem bevorstehenden Treffen mit dem Irakischen Außenminis-ter
Naji Sabri darauf drängen, dass der Irak wieder UN-Waffeninspektoren ins
Land lässt. Annan versucht, dadurch eine militärische Konfrontation abzuwenden.
Die Waffeninspektoren sollen insbesondere nach nuklearen, chemischen und
biologischen Waffen suchen.
Um den Widerstand
des Irak gegen diese Forderung aufzubrechen will sich Annan, laut UN-Sprecher
Stephane Dujarric, bei dem Gespräch am 7. März auf einige Schlüsselforderungen
konzentrieren. Dazu gehören neben der Einreiseerlaubnis für die Waffeninspektoren
die Aufklärung des Verbleibs und der Situation der mehreren Hundert verschwundenen
Kuwaitis.
US-Offizielle
haben Annan unmissverständlich deutlich gemacht, dass er keinerlei Zugeständnisse
ge-genüber dem Irak machen darf, damit die Waffeninspektoren eingelassen
werden. (Quellen: afp, 25.02.02; Washington Post, 26.02.02)
Kurdischer
Kabinettssekretär verhaftet
Khatami
erhält Forderungsliste von kurdischen Abgeordneten
Iranische Hardliner
haben Abdollah Ramazanzadeh, Chatamis Kabinettssekretär und ehemaliger
Gouver-neur der Provinz Kurdistan, wegen seiner liberalen Ansichten zu
sechs Monaten Haft verurteilt. Seine Verhaftung wird als eine politische
Entscheidung bewertet.
Jalal Jalalizadeh,
einer der sechs kurdischen Parlamentsmitglieder, die wegen der Verhaftung
Ramazan-zadehs mit Rücktritt gedroht haben sagte, er sei bestürzt darüber,
dass ein so mutiger und ehrenvoller Abgeordneter für seine Ansichten eine
solche Strafe erhielte. Ramazanzadeh hatte Kritik daran geäußert, dass
Wählerstimmen aus der Provinz Kurdistan bei den Präsidentschaftswahlen
vom Revolutionsrat für ungültig erklärt worden waren, als abzusehen war,
dass Reformer die Stimmenmehrheit erhalten würden.
Der Rücktrittsgesuch
der Parlamentarier wurde vom Wächterrat abgelehnt, weil sie als Sammelaktion
eine Opposition gegen das Regime ausdrückt. Einzelrücktrittsgesuche dagegen
könnten akzeptiert werden.
Einen Monat
nach ihrem Rücktrittsgesuch haben kurdische Parlamentsmitglieder den iranischen
Präsi-denten Mohammad Chatami besucht und Gleichberechtigung und Gerechtigkeit
gefordert. Sie werfen der Chatami-Regierung „doppelte Standards“ vor. In
einem Brief an den Innenminister schreiben sie, Kurden würden diskriminiert
und nicht gleichberechtigt zu anderen ethnischen Gruppen im Iran behandelt.
Sie wiesen darauf hin, dass die Kurden im Iran nicht die Unabhängigkeit
suchen oder Separatismus betrei-ben, sondern ihre fundamentalen Rechte
als iranische Staatsbürger fordern, die ihnen durch die islami-sche Verfassung
garantiert sind.
(Diese
Nachrichten erreichten uns erst jetzt. Obwohl sie etwas älteren Datums
sind, möchten wir sie dennoch veröffentlichen. Quel-len: Reuters, 15.12.01;
KurdishMedia.com, 16.12.01; Gulan, 07.11.01)
Aktivist
der Demokratischen Partei Kurdistans- Iran in Mahabad Exekutiert
Am 24. Januar
2002 hat die Islamische Republik Iran den zum Tode verurteilten kurdischen
Aktivisten Karim Toujhali in Mahabad exekutiert. Seine Leiche wurde seiner
Familie nicht übergeben.
Toujhali (35)
war seit 1982 Aktivist der PDK-I. 1996 beendete er seine politischen Aktivitäten,
um über die Türkei in einen anderen Staat zu flüchten und dort Schutz zu
suchen. Der UNHCR hatte Toujhali den Flüchtlingsstatus gegeben und wollte
ihn in einen Drittstaat weiterleiten. 1998 wurde er von der türkischen
Polizei dem iranischen Geheimdienst übergeben. Es ist nicht das erst Mal,
dass die Türkei der islami-schen Republik Freiheitsaktivisten ausliefert
und so Verantwortung für ihre Verhaftung und ihre Exekution trägt. Es ist
bekannt geworden, dass Toujhali vor seiner Hinrichtung in den Gefängnissen
von Mahabad, Sardasht und Urumieh gefoltert wurde.
Die PDK-I
erwartet vom Iran und von den Friedensaktivisten, Menschenrechtsorganisationen
und interna-tionalen humanitären Vereinigungen in der Welt, sich um diese
Ereignisse zu kümmern und den kriminel-len Handlungen des iranischen Regimes
Einhalt zu gebieten. Sie sollen auf die Türkei einwirken, damit diese sich
nicht länger zum Handlanger des iranischen Regimes macht und Flüchtlinge
in den sicheren Tod ausliefert.
Das iranische
Regime müsse wissen, dass weder Gefängnis, noch Folter oder Massaker an
Oppositionel-len und Intellektuellen die Freiheitskämpfer von ihrem Weg,
das Regime zu bekämpfen, abbringen wer-den. (Quelle: Erklärung des Politbüros
der PDK-I, 25.01.02)
Iran plant
die Hinrichtung von 15 weiteren überwiegend kurdischen politischen Häftlingen
Am 29. Januar
wurde bekannt, dass das Iranische Regime die Hinrichtung von weiteren politischen
Häft-lingen plant. Es besteht Anlass zur Sorge, dass dies der Beginn einer
Massenexekution von politischen Häftlingen sein könnte, wie im Jahr 1988,
als das Regime innerhalb von drei Monaten 100.000 politischen Häftlingen
hinrichtete.
Um auf diese
Bedrohung aufmerksam zu machen und dagegen zu protestieren, führten die
PDK-I und das Kurdistan-Friedenskommitee am 21. Februar in Helsinki vor
dem finnischen Parlament eine Demonst-ration durch. Kari Uotila, finnischer
Abgeordneter und Vorsitzender der Menschenrechtsgruppe im finni-schen Parlament,
der bei der Kundgebung sprach, unterstützte die Forderungen der Kurden
und ver-sprach, sich in der finnischen EU-Gruppe für die Forderungen einzusetzen.
(Quelle: PDK-I Presseerklärung, 23.02.02)
Flüchtling
aus der Türkei in Container erstickt
Ein Flüchtling
aus der Türkei ist auf der Überfahrt nach Norditalien in einem mit Tierfutter
beladenen Con-tainer erstickt. Der junge Mann hatte sich in den Container
geschmuggelt, als dieser im griechischen Ha-fen Patras auf ein Schiff nach
Venedig geladen wurde. Ein Lastwagenfahrer entdeckte die Leiche am Montag
beim Entladen in Modena, teilte die Polizei mit. Der Tote sei vermutlich
ein Kurde gewesen. Vor über einem Jahr waren sechs illegale Einwanderer
in einem Lastwagen in Süditalien ebenfalls erstickt. Die Schleuser hatten
die Leichen anschließend auf die Straße geworfen und mit dem Laster überfahren,
damit man die Toten nicht identifizieren konnte.
Italien gilt
als Drehscheibe des Menschenhandels aus dem Balkan und der Türkei ins westliche
Europa. 1999 wurden in der britischen Hafenstadt Dover die Leichen von
58 Chinesen aufgefunden. Die illegalen Zuwanderer waren qualvoll in einem
Gefriercontainer erstickt. (Quellen: dpa, 25.02.02)
Liebe Leserinnen
und Leser,
Vormerken:
Der WDR zeigt am 16. März 2002 Michael Engers Film über Hasankeyf, in einer
längeren Version als in Arte. Michael Engers Film steht für Veranstaltungen
auch leihweise als professionell ge-machte Video-Kassette zur Verfügung.
Dazu gehört auch die neue kleine GAP-Broschüre für DM 5.oo. Der lange zurückgehaltene
Umweltverträglichkeitsbericht (Environmental Impact Assessment Report)
der am Bau beteiligten Konsortien steht ab sofort als CD ROM zur Verfügung.
Der Bericht ist in englischer Sprache.
Weitere interessante
Beiträge haben wir für Sie auf unserer aktualisierten Website abgelegt.
Wir möchten darauf hinweisen, dass die auf unserer Website abgelegten Beiträge
nicht unsere Meinung sondern die aktuell für unser Themengebiet interessanten
Diskussionen wiedergeben. Besuchen Sie doch einmal www.kurden.de.
Danke an alle,
die positiv auf unsere Kampagne „500 Soli-Abonnement oder Fördermitgliedschaft
bis Ende März 2002“ reagiert haben. Wir sind leider immer noch von unserem
Ziel weit entfernt. Also, geben Sie sich einen Ruck und beteiligen Sie
sich an unserer Kampagne.
Mit freundlichen
Grüßen, Ihre Redaktion
ISSN 1438-
08 Herausgeber: IMK e.V., Postfach 07 38, D-53137 Bonn, Telefon: + 49 228
362 802,Fax: + 49 228 363 297, E-Mail: IMK-Bonn@t-online.de und imkkurds@aol.comBesuchen
sie auch unsere Website: http://www.kurden.de Verantwortlicher Leiter:
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