Internationaler
Verein für Menschenrechte der Kurden
IMK Wocheninformationsdienst
Datum:
08. –14. Februar 2002 Nummer: 146
TIHV präsentiert
Menschenrechtsjahresbericht 2001
Der Menschenrechtsjahresberichtes
2001, der vom Dokumentationszentrum der Menschenrechtsstiftung TIHV herausgegeben
wird, wurde vom TIHV-Vorsitzenden Yavuz Önen bei einer Pressekonferenz
in Ankara vorgestellt. Önen erklärte, das Jahr 2001 sei das repressivste
Jahr gewesen, obwohl im Rahmen der Diskussionen um den EU-Beitritt verschiedene
gesellschaftliche Gruppen und Schichten lautstark nach Demokratie verlangt
hätten und Verbesserungen auf politischer Ebene propagiert wurden.
Im Rahmen
der für den Schutz der Einheit des Staates, der nationalen Sicherheit,
der laizistischen und demokratischen Republik sowie den Schutz der nationalen
Einheit vorgesehenen Maßnahmen und Kriterien würden die politischen, sozialen
und kulturellen Rechte der Bürger und Gruppen ernsthaft verletzt, sagte
Önen. Im Jahr 2001 sei das größte Problem der Widerspruch zwischen der
grundlegenden Politik des Staates zum Schutz des Regimes und den Menschenrechten
gewesen.
Önen machte
darauf aufmerksam, dass oppositionelle politische Parteien in der Türkei
ständig schweren Repressionen ausgesetzt seien. Die HADEP sei die Partei,
die mit Abstand den größten Repressionen wie Festnahmen und Verhaftungen
ausgesetzt war. Die Repressionen, die dazu dienen, Oppositionelle und Regimekritiker
zum Schweigen zu bringen, richteten sich auch gegen zivile, demokratische
Organisationen wie Vereine, Stiftungen, Berufsverbände und Gewerkschaften.
Die Angriffsziele der Polizei, der Staatsanwaltschaften und der Gerichte
waren in 2001 unter anderem die Gewerkschaft KESK und ihr angeschlossene
Einzelgewerkschaften, die Ärztevereinigung Türk Tabipler Birligi, die Anwaltskammer
Istanbul, die Gesamtgewerkschaft Yargi-Sen, der Menschenrechtsverein IHD
sowie die Menschenrechtsstiftung TIHV. Das türkische Strafrecht wurde zum
Zweck des Einsatzes gegen diese Gruppen verändert.
Zahlreiche
Veranstaltungen wurden im vergangenen Jahr verboten oder durch massive
Polizeiintervention gesprengt bzw. verhindert.
Önen berichtete
weiter, dass die Sicherheit von Leib und Leben nach wie vor gefährdet sei.
Wenn auch die Zahl der Morde unbekannter Täter im Jahr 2001 geringfügig
zurückgegangen war, so waren auch 2001 zahlreiche Fälle von Morden unbekannter
Täter, Verschwindenlassen, extralegale Hinrichtungen, Tod im Gewahrsam,
Zwangsumsiedlung sowie Dorfevakuierungen zu beklagen. Wieder waren auch
kleine Kinder von den willkürlichen Repressionen der Sicherheitskräfte
betroffen.
Die noch immer
andauernden Aktionen in den F-Typ Gefängnissen seien tagtäglich auf der
Tagesordnung der Menschenrechtsstiftung. Bis heute haben 87 Menschen ihr
Leben verloren. Der Justizminister hätte alle Vorschläge abgelehnt. Von
den etwa 400 Häftlingen, die aufgrund ihres Gesundheitszustandes Haftaufschub
bekommen haben, hätten sich 341 wegen ihrer gesundheitlichen Probleme an
die TIHV gewandt.
Zur Situation
in den Provinzen unter Ausnahmezustand sagte Önen, dass in der Region Wirtschaft
und Demokratie in einem fürchterlichen Zustand seien. Es seien keinerlei
Verbesserungen zu beobachten. Die rückkehrwilligen Dorfbewohner seien der
Willkür und Gewalt der Gendarmen und Dorfschützer ausgesetzt, die Dorfschützer
würden fortgesetzt Ländereien besetzen. Die drei von der Regierung errichteten
Zentraldörfer seien den Dorfschützern und Sicherheitskräften übergeben
worden. Noch immer lebten annähernd 4 Millionen Menschen ohne ein Dach
über dem Kopf unter menschenunwürdigen Bedingungen.
Folterfälle
hätten, so Önen, allen Runderlassen, Bildungsprogrammen und Gesetzesänderungen
zum Trotz nicht abgenommen. In 2001 hätten sich 1.229 Personen wegen einer
Behandlung an die Menschenrechtsstiftung gewandt. Die für die Folterung
verantwortlichen Bediensteten befänden sich weiterhin unter dem Schutz
der Verwaltung und der Justiz.
Die Änderungen
in den §§ 159 und 312 des türkischen Strafgesetzes reichten nicht an die
Erwartungen der Gesellschaft heran. Im Gegenteil würden sie den Boden für
weitere Einschränkungen der Grundfreiheiten bereiten.
Der Dokumentation
der TIHV zufolge wurden im Jahr 2001 24 politisch motivierte Morde unbekannter
Täter begangen, 33 Personen wurden durch extralegale Hinrichtungen getötet,
Tausende Menschen waren Gewalt ausgesetzt. Wegen ihrer Reden und Artikel
wurden vor Staatssicherheitsgerichten und Gerichten für schwere Straftaten
456 Fälle verhandelt, 3.468 Parteivorsitzende und Parteimitglieder wurden
festgenommen, davon waren 3.245 Führer und Mitglieder der HADEP. 55 Büros
der HADEP wurden gestürmt, 1.059 Personen erhoben Anklage vor dem EU-Menschenrechtsgerichtshof.
(Quelle: Yedinci Gündem, 15.02.02)
Neue prokurdische
Partei gegründet: Partei für Rechte und Freiheiten
Am 11. Februar
2002 wurde nach dreijähriger Vorbereitungszeit die Partei für Rechte und
Freiheiten in Ankara gegründet. Die Partei tritt an, um die Grundfragen
des Landes zu lösen, die die Systemparteien und die Regierungen nicht lösen
konnten. Eine Türkei, in der die Demokratie und die Verfassung den Standards
der EU entsprechen, die modern und gerecht ist, in der Rechte und Freiheiten
garantiert sind will die Partei aufbauen. Die Ungerechtigkeiten beim Einkommen
sollen ein Ende finden. Über die Multikulturalität und Multilingualität
des Landes soll gesellschaftlicher Konsens erzielt werden.
Die Kurdenfrage,
welche die zentralste und grundlegendste Frage der Türkei darstellt, soll
in einer pluralen, partizipatorischen und demokratischen Türkei als ein
gesellschaftliches Projekt angegangen werden, denn der existierende Konflikt
stelle eine Bedrohung des gesellschaftlichen Friedens dar und führe zu
schwerwiegenden Verletzungen der Rechte und Freiheiten. So hat die Partei
die Lösung der Kurdenfrage als ein zentrales Anliegen beim Neuaufbau der
Demokratie in der Türkei in ihr Parteiprogramm aufgenommen.
Besonderen
Wert legt die Partei auf eine neue Kultur in der Politik und Parteiarbeit.
So ist der Parteivorsitz auf drei Perioden beschränkt. Die Partei versteht
sich als eine partizipatorische, plurale, kollektive und demokratische
Volkspartei und will so transparent wie möglich arbeiten.
Dem Parteivorstand
gehören an: Ibrahim Güclü, Fehmi Demir, Necdet Gündem, Resit Deli, Bayram
Bozyel, Fettah Karagöz, Arif Sevinc, Kasim Ergün, Kurbani Demir, Mehmet
Celal Baykara, Mehmet Sakir Isot, Necati Bayram, Nurettin Basut und Ramazan
Kahramaner. (Quelle: Presseerklärung zur Parteigründung, 14.02.02)
Straßburg
verurteilt Türkei wegen tödlicher Folter
Der Europäische
Gerichtshof für Menschenrechte hat die Türkei wegen des gewaltsamen Todes
eines jungen Kurden aus Bitlis verurteilt. Die Straßburger Richter hielten
es für erwiesen, dass der 23jährige Kurde Abdulselam Orak 1993 von türkischen
Sicherheitskräften zu Tode gefoltert wurde. Orak war am 11. Juni 1993 von
Sicherheitskräften bei einer Operation gegen mutmaßliche PKK-Angehörige
festgenommen worden. Am 20. Juni wurde Orak schwerverletzt in das Krankenhaus
von Bitlis gebracht, anschließend wurde er in ein Krankenhaus in Diyarbakir
verlegt. Die Ärzte stellten fest, dass er bewusstlos war und sein Körper
von Verletzungen übersät war. Am 23. Juni verstarb er im Krankenhaus, ohne
aus dem Koma aufzuwachen. Das Gericht verurteilte die Türkei zur einer
Entschädigungszahlung von insgesamt 72.500 € an Oraks Angehörige.
Unterdessen
hat EU-Erweiterungskommissar Günter Verheugen hat die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen
mit Ankara von weiteren politischen Reformen in der Türkei abhängig gemacht.
Verheugen sagte in Ankara, kürzlich verabschiedete Gesetzesänderungen stellten
"im Rahmen der türkischen Verhältnisse eine Verbesserung" dar; er forderte
aber weitere Maßnahmen wie die Abschaffung der Todesstrafe sowie Reformen
im Erziehungswesen. Dabei geht es vor allem um die Zulassung der kurdischen
Sprache an Schulen und Hochschulen. (Quelle: afp, Pressemitteilung des
EUMGH, 14.02.02) Die Pressemitteilung des EUMGH finden Sie auf unserer
Website. Weitere Urteile des Gerichtes finden Sie unter http://freemailng0803.web.de/jump.htm?goto=http://www.echr.coe.int/http://www.echr.coe.int
Countdown
für die Wiedereröffnung von Amnesty International in der Türkei
Der für Menschenrechte
verantwortliche Staatsminister Nejat Arseven teilte mit, dass ein Erlass,
der die Wiedereröffnung eines Büros von AI genehmigt, vom Parlament gebilligt
und an den Präsidenten Ahmet Necdet Sezer zur Zustimmung vorgelegt wurde.
Nach der Zustimmung von Sezer wird die rechtliche Prozedur beendet sein
und die Menschenrechtsorganisation wird ihre Arbeit nach 20 Jahren wieder
aufnehmen können.
Mutmaßungen,
MHP-Führer und stellvertretender Ministerpräsident Devlet Bahceli hätte
seine Unterschrift verweigert, widersprach Arseven. (Quelle: Turkish
Daily News, 13.02.02)
RTÜK schließt
kurdisches Fernsehen
Der lokale
TV-Sender Gün TV, der kurdischsprachige Musikvideos gezeigt hatte, wurde
vom RTÜK (Hoher Rat für Ratio und Fernsehen) für ein Jahr geschlossen,
obwohl die Verfassungsänderung vom Oktober 2001 kurdischsprachige Sendungen
zulässt. Gün TV hätte laut RTÜK durch seine Sendungen bestehende Gesetze
verletzt. Bei den Liedern würde es sich nicht nur um romantische Lieder
handeln, sondern um stark ideologische, sagte eine RTÜK-Sprecherin. Gün
TV berichtet auch über HADEP-Veranstaltungen. Bereits im November hatte
die Polizei das Studio von Gün Radio durchsucht und die Sendungen gestoppt,
indem sie die Studioausstattung mitnahmen. (Quelle: reuters, 12.02.02)
Türkei verhaftet
59 Mitglieder von HADEP wegen Bildungskampagne
Nachdem Sicherheitskräfte
zunächst in mehreren Städten mehr als 200 Mitglieder der HADEP Jugendorganisationen
festgenommen hatten, wurden nun, wie die HADEP mitteilte, 59 Mitglieder
der Partei wegen ihrer Unterstützung der Kampagne für Unterricht in kurdischer
Sprache verhaftet.
Den Verhafteten
drohen nun hohe Strafen wegen der Unterstützung einer von der PKK gesteuerten
Kampagne. (Quelle: afp, 11.02.02)
U.N. führt
Zensus im Nordirak durch
Die Vereinten
Nationen werden im Nordirak eine weitreichende, detaillierte Volkszählung
durchführen. Die UN schätzt die Population in der Region auf 3,5 Millionen
und will durch den Zensus exakte Daten über die jüngsten demographischen
Veränderungen wie Zwangsumsiedlung und Deportation während des Golfkrieges
aber auch Fluchtbewegungen ermitteln. Es werden auch Daten über den Lebensstandard,
Art der Behausung und die Anzahl von Behinderten Menschen erfragt werden.
Das Welternähungsprogramm
(WFP) der UN erhofft sich dadurch Daten, die die effektive Durchführung
des Programms „Nahrung für Öl“ gewährleisten sollen. Den Kurden im Nordirak
stehen 13% der irakischen Einnahmen aus dem Verkauf von Erdöl zu.
Der Irak führte
seine erste Volkszählung unter UN-Handelssanktionen in 1997 durch, ließ
jedoch damals die drei nördlichen Provinzen Dohuk, Arbil und Sulaimaniya
aus. Ohne die Enklave wurde eine Populationszahl von etwa 22,4 Millionen
festgestellt. Die Volkszählung ist ein heikles Thema im Irak. Die Kurden
haben immer wieder dem Regime vorgeworfen, bei den Volkszählungen in 1977
und 1987 die Zahlen insbesondere in den umstrittenen Gebieten Kirkuk, Khanakin
und Sinjar manipuliert zu haben, um die ethnische Zusammensetzung zu verändern.
(Quelle: Iraq Press, 05.02.02)
Massengrab
in Nordirak gefunden
In einem Massengrab
außerhalb der Stadt Sulaimaniya wurden sechs Leichname gefunden. Wie der
TV-Sender KurdSat berichtete, ließe die erste Beweisaufnahme darauf schließen,
dass die sechs jungen Männer, die traditionelle kurdische Kleidung trugen,
im Jahr 1983 exekutiert worden waren. Ihre Körper wiesen Schusswunden auf.
Die kurdische
Verwaltung teilte mit, dies sei der vierte Massengrab auf dem Boden des
Militärlagers Sardaw, das im Jahr 1982 durch die irakische Armee errichtet
wurde.
Bakhtiar Amin,
Führer der in Washington ansässigen Internationalen Allianz für Gerechtigkeit
(IAJ), erklärte gegenüber BBC Online, dieses Massengrab sei ein zusätzlicher
Beweis dafür, dass Saddam Hussein und sein Regime Genozid und Straftaten
gegen die Menschlichkeit begangen haben.
Die IAJ ist
eine Allianz von mehr als 260 NGO’s aus 120 Staaten. Sie fordern von der
UN eine Expertenkommission, die im Irak Beweise für Verstöße gegen die
Menschlichkeit sammeln sollen.
UN-Sonderberichterstatter
Andreas Mavrommatis wird Meldungen zufolge in diesen Tagen in den Irak
reisen. Amin fordert ihn auf, die Massengräber zu besuchen und das Schicksal
der Verschwundenen zu untersuchen. Berichten von Augenzeugen und Dokumenten
zufolge sollen die irakischen Sicherheitskräfte bei dem Aufstand der Kurden
während des Golfkrieges schätzungsweise 182.000 Menschen, zumeist junge
Männer, in die südlichen Wüsten deportiert und dort in Massengräbern lebendig
begraben haben.
(Quelle: BBC,
11.02.02)
Der Sprecher
des House of Commons empfängt den Sprecher des Parlamentes von Kurdistan
Auf offizielle
Einladung durch Lord David Steel, Sprecher des schottischen Parlamentes,
war Dr. Roj Noor Shawais, Sprecher des Parlamentes von Kurdistan, am 6.
Februar nach Schottland gekommen. Dr. Shawais sprach mit hohen offiziellen
des schottischen Parlamentes und wurde vom Bürgermeister von Glasgow empfangen.
In den Gesprächen wurde der Wunsch nach einer engeren Zusammenarbeit zwischen
dem schottischen und dem kurdischen Parlament bekräftigt.
Später wurde
Dr. Shawais vom Sprecher des britischen Unterhauses empfangen. Bei der
Zusammenkunft wurde die aktuelle Situation in Kurdistan und in der Region
diskutiert und es wurde über die Normalisierung in Kurdistan sowie über
das Washingtoner Friedensabkommen gesprochen. Der Sprecher des House of
Commons sicherte seine Unterstützung für eine Fortsetzung der UN Resolution
986 und für die Fortsetzung des Internationalen Schutzes zu. (Quelle:
KurdishMedia.com, 12.02.02)
Vier Häftlinge
sterben in Folge von Misshandlung und Krankheit
Parteiquellen
zufolge sind vier Häftlinge im Abu Ghraib Gefängnis als Folge von Misshandlung
und Krankheit gestorben. Der verstorbene Khaled Rahman Saeed (geb. 1953)
aus Kirkuk litt an einem Magengeschwür. Der verstorbene Kameran Qader Abdullah
(geb. 1974) aus Qaradagh in Sulaimaniya hatte einen Schlaganfall. Der verstorbene
Mohammed Abdullah Jebrail (geb. 1969) aus Kirkuk hatte eine schwere Verletzung
der Wirbelsäule. Der verstorbene Mohammed Ahmed Rasoul (geb. 1962) aus
Kirkuk erlitt einen Herzinfarkt. Diese Opfer waren seit 1987 inhaftiert.
Ihre Leichname wurden durch Verwaltungsangestellte von Abu Ghraib in zwei
Gräbern auf dem Al Alban Friedhof begraben. (Quelle: Erklärung des Zentrums
für Menschenrechte der Kommunistischen Partei Iraks, 06.02.02)
Iran weigert
sich Grenzen zur kurdischen Region zu schließen
Der Iran hat
sich geweigert, der Irakischen Empfehlung zu folgen und im Falle eines
militärischen Angriffes von Saddam seine Grenzen zu den kurdischen Gebieten
zu schließen. Dies wurde bei einem Treffen Talabanis mit iranischen Vertretern
bekannt. Talabani hatte eine offizielle Einladung des iranischen Außenministerium
angenommen.
Informierten
Kreisen zufolge hatte der irakische Außenminister Naji Hadithy diese Forderung
gestellt. Die iranischen Vertreter sollen Talabani ihre Unterstützung im
Falle eines militärischen Angriffes zugesichert haben. (Quelle: KurdishMedia.com,
11.02.02 aus Al-Mutamar)
Liebe Leserinnen
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Das traditionelle
Fest Newroz rückt näher. Wieder finden zahlreiche Newroz-Veranstaltungen
statt.
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