MK –Wocheninformationsdienst
Datum:
01. – 14. Oktober 2001 Nummer: 127-128
Weitere
21 hungerstreikende Gefangene für 6 Monate entlassen
Wegen ihres
schlechten Gesundheitszustandes wurden in der Türkei am 12. Oktober 21
hungerstreikende Häftlinge auf Veranlassung des Justizministeriums unter
Auflagen für die Dauer von sechs Monaten aus dem Gefängnis entlassen. 18
Häftlinge saßen im Hochsicherheitsgefängnis in Edirne ein, drei Gefangenen
stammen aus dem Gefängnis in Kandira. Bislang sind 40 Häftlinge durch ihren
Hungerstreik und die Folgen falscher Interventionen gestorben. (Quelle:
afp, 12.10.01; IMK e.V.)
Türkisches
Gericht verbietet Lokalzeitung wegen kurdischer Artikel
Wegen einiger
Artikel in kurdischer Sprache ist eine Lokalzeitung in der kurdischen Stadt
Batman gerichtlich verboten worden. Das seit Anfang Oktober auf Türkisch
erschienene Blatt "Batman Dogus" habe ohne Erlaubnis seit vier Tagen eine
Rubrik in Kurdisch abgedruckt, begründete das Gericht seinen Beschluss.
Wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtete, war erst vor wenigen Tagen
eine Wochen-zeitung mit der gleichen Begründung verboten worden. Grundsätzlich
dürfen Zeitungen in der Türkei auch auf Kurdisch erscheinen. Sie werden
aber von den Behörden streng überwacht und in der Regel sofort beschlagnahmt.
Herausgeber, Verlage und Autoren drohen Gefängnis- und Geldstrafen. (Quelle:
dpa, 12.10.01; IMK e.V.)
Verfassungsänderung
macht die Neubewertung der Todesurteile notwendig
61 Akten,
in denen für 177 Personen die Todesstrafe gefordert wird, werden aufgrund
der Verfassungsänderungen durch die Justiz-kommission wieder aufgenommen.
Bis auf die Straftaten, die mit kriegerischen Auseinandersetzungen oder
Terrorismus in Verbindung stehen, wird nach der Verfassungsreform die Todesstrafe
aufgehoben.
Die Justizkommission
hat die Aufgabe, einen Bericht über die Vollstreckung des Todesurteils
anzufertigen. Wenn das Parlament diesen Bericht akzeptiert, wird sie dem
Präsidenten zur Zustimmung vorgelegt. Die Entscheidung über die Todesstrafe
wird dann in der Offiziellen Zeitung bekannt gemacht. Seit 1984 warten
Akten mit Todesurteilen bei der Justizkommission. Seitdem wurden keine
Todesurteile vollstreckt. Die Verfassungsänderung wird nun die Wiedervorlage
aller Todesurteile seitdem notwendig machen.
17 Akten enthalten
Todesurteilen für 32 Personen, die aufgrund von Separatismus- und Terrorismusvorwürfen
im Zusammenhang mit der PKK verurteilt wurden. 7 Akten enthalten 41 Todesurteilen
wegen des Versuches, die „verfassungsmäßige Ordnung durch Waffengewalt
zu ändern“. (Quelle: Turkish Daily News, 08.10.01)
Sema Piskinsüt
veröffentlicht Buch über Foltermethoden der Sicherheitsinstitutionen
Für Aufsehen
sorgte in der Türkei das 527-Seiten starke Buch von Sema Piskinsüt mit
dem Titel “Vom Palästinenserhaken zum Untersuchungsbericht”. Darin beschreibt
die von der DSP zurückgetretene ehemalige Vorsitzende der parlamentarischen
Men-schenrechtskommission Sema Piskinsüt, die Foltermethoden der Sicherheitsinstitutionen
aus den Beschreibungen der Gefolterten.
Sie beschuldigte
dabei sowohl die Urteilsinstitutionen, als auch die Sicherheitsinstitutionen
und beschrieb, in welcher Provinz welche Folterinstrumente vorhanden sind
und welche Foltermethoden angewendet werden.
(Quelle: Milliyet,
14.10.01)
AI-Urgent
Action:
Morddrohungen
gegen Mehmet Dilsiz, HADEP-Bezirksvorsitzender in Cizre
Mehmet Dilsiz,
Bezirksvorsitzender der legalen pro-kurdischen Partei HADEP in Cizre, ist
im Südosten der Türkei von Angehörigen der Sicherheitskräfte festgenommen
worden. amnesty international befürchtet, dass er misshandelt oder gefoltert
werden könnte.
Dilsiz wurde
am 2. September 2001 während einer Razzia in seinem Haus in Cizre in der
Provinz Sirnak von Polizisten in Zivil und Soldaten festgenommen. Nach
vorliegenden Informationen brachte man ihn dann zum Verhör in die Gendarmeriezentrale
von Sirnak. Er wird seit September 2000 wegen seines Versuchs, ein HADEP-Büro
in Cizre zu eröffnen, immer wieder von den Sicher-heitskräften schikaniert
und bedroht. Er ist mehrmals festgenommen und aufgefordert worden, seine
Arbeit für die Partei einzustellen. Am 6. November vergangenen Jahres sollte
er zum Vorsitzenden der HADEP in Cizre ernannt werden, was aber von Gendarmen
durch seine Festnahme verhindert wurde. Die Behörden veranlassten seine
Inhaftierung, ließen ihn aber später gegen Kaution frei. Der Gendarmeriekommandant
der Provinz drohte Mehmet Dilsiz, ihn zu töten, wenn er seine Aktivitäten
für die HADEP nicht einstelle.
Zwei andere
HADEP-Vertreter, Serdar Tanis und Ebubekir Deniz, waren am 25. Januar 2001
„verschwunden“, nachdem man sie zuletzt auf einer Gendarmeriewache in Silopi,
einem Bezirk der Provinz Sirnak, gesehen hatte (s. UA 26/01). Drei Tage
später erhielt Mehmet Dilsiz Berichten zufolge einen Anruf, in dem man
ihn warnte, ihm drohe das selbe Schicksal wie Serdar Tanis und Ebubekir
Deniz und er werde „in der Hölle landen“. Als er nachfragte, mit wem er
spreche, sagte der Anrufer, er sei der „Todesengel von Serdar und Ebubekir“.
Mehmet Dilsiz
und sieben weitere Mitglieder der HADEP in Cizre waren Anfang April dieses
Jahres festgenommen worden, nachdem man Drogen auf seinen Baumwollfeldern
gefunden hatte. Mehmet Dilsiz wurde inhaftiert, obwohl ihm die Gendarmerie
verboten hatte, zu seinen Feldern zu gehen und diese zu bestellen. Seinen
Angaben zufolge hatten die Sicherheitskräfte ihm die Drogen untergescho-ben.
Er wurde schließlich am 12. Juni 2001 aus dem Gefängnis entlassen. Nach
der Explosion einer Granate im Bürogebäude der HADEP in Cizre am 20. September
2001 fürchtet amnesty international um die Sicherheit der HADEP-Mitglieder.
(Quelle: UA 81/01-2 ai-Index: EUR 44/070/2001, 2. Oktober 2001 – bs; Weitere
Informationen zu UA 81/01 (EUR 44/020/2001, 02.04.01, und EUR 44/069/2001,
20.09.01) – Die komplette Urgent Action finden Sie auf unserer Homepage
unter www.kurden.de)
Premierminister
Bahram Saleh: „Türkei ist sehr wichtig für uns“
Bei seinem
Besuch in Washington wies der Premierminister der kurdischen Regionalregierung
Barham Saleh auf die große Bedeutung der Verbesserung der Beziehungen zu
Ankara hin. Die säkulare und demokratische Ordnung der Türkei sei sehr
wichtig für die PUK. Saleh sagte weiter, dass sie in enger Kooperation
mit der Türkei gegen die PKK arbeiteten und nicht die Anwesenheit der PKK
in ihrer Region wünschten. (Quelle: Turkish Daily News, 12.10.01)
Peshmerga
vertreiben Jund Al-Islam aus Halabja
Den Peshmerga-Verteidigungskräften
Kurdistans gelang nach heftigen Gefechten die Vertreibung der Jund Al-Islam
aus Halabja und den umliegenden Bergen. Ein Peshmerga-Sprecher bestätigte,
dass 28 Terroristen getötet wurden und eine große Anzahl festge-nommen
wurde. Unter den Getöteten sollen sich der afghanische Araber Abu Abdulrahman,
ein hochrangiger Vertreter Bin Ladens bei Jund Al-Islam, und der geistige
Vater des terroristischen Komplotts für die Ermordung des KDP-Führers Franso
Hariri in Arbil im Februar 2001, befinden.
Bei dem Kampf
gegen die Terrorgruppe hat die KDP, wie Nechervan Barzani, Politbüro-Mitglied
und Premierminister der Kurdischen Regionalregierung in Arbil, die PUK
sowohl mit Waffen, als auch finanziell unterstützt. Er sagte, die KDP würde
nicht zögern an der Seite der PUK gegen diese Gruppen zu kämpfen, wenn
es notwendig wäre und die PUK sie fragen würde. (Quelle: KurdishMedia.com,
09.10.01; Kurdistan Newsline, 12.10.01)
Erklärung
des Obersten Rates der Islamischen Resistance hinsichtlich der blutigen
Zusammenstöße in Kurdistan:
Wir fordern
ein Ende der Gewalt und des Blutvergießens in der Region
Das Büro für
internationale Beziehungen des Obersten Rates der Islamischen Resistance
im Irak hat eine Erklärung herausgegeben, in der bekräftigt wird, dass
die jüngsten bedauerliche Kämpfe in Kurdistan das bislang positive Bild
des friedlichen Zusammenlebens verschiedener Bewegungen und Gruppie-rungen
stark trüben. Im folgenden der Wortlaut der Erklärung:
Die blutigen
Auseinandersetzungen in Kurdistan zwischen der Patriotischen Union Kurdistans
und einer Gruppierung, die sich selbst „Bewegung der Soldaten des Islam“
nennt, während der letzten Tage sind sehr besorgniserregend, da es keinen
legitimen oder logischen Rechtfertigungsgrund für das Blutvergießen, die
bewaffneten Zusammenstöße, den Einsatz von Waffen, Racheakte sowie die
gegenseitige Gewalt und die anderen überzogenen Reaktionen gibt. Selbst
wenn es Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Bevölkerung gibt, sollten
dieses angesichts der Tatsache, dass der Feind nur darauf wartet, die Einheit
des Volkes in Kurdistan zu unterwandern, beigelegt werden.
Wenn wir das
Blutvergießen, die Beunruhigung der Bevölkerung, die Gewaltanwendung und
die Gefährdung der Sicherheit und des Systems, das geschaffen wurde seit
Kurdistan nicht mehr der Kontrolle des Regimes in Bagdad unterliegt, kritisieren,
so müssen wir darauf hinweisen, dass Störung der inneren Sicherheit, Gewaltanwendung,
Provokationen und Verbreitung von Terror nur dem Regime in Bagdad dient,
das ohne hin beabsichtigt, die Selbstverwaltung zu erschüttern und das
Wachstum zu hemmen, um wieder die Oberhoheit über das Gebiet zu erlangen.
Darüber hinaus schaden die Auseinanderset-zungen dem gesamten öffentlichen
Leben.
Daher fordern
wir, das sofort jedwede Gewaltanwendung eingestellt und das Blutvergießen
beendet wird, da dies dem positiven Bild eines friedlichen Zusammenlebens
verschiedener Strömungen und Gruppierungen in der Region schweren Schaden
zufügt und nur von jenen islamischen Seiten, die zur Gewaltanwendung und
provozierenden Parolen neigen, gutgeheißen wird. So wird das negative Bild
der islamischen Sache und der herrschenden Lage in Kurdistan nur verallgemeinert.
Wir hoffen, dass rasch die brüderlichen Beziehungen zwischen den verschiedenen
Gruppierungen in der Region wieder hergestellt werden und die jetzige bedauerliche
Situation in Kurdistan bald der Vergangenheit angehört. (Oberster Rat der
Islamischen Resistance im Irak/Büro Wien und Berlin, 09.10.2001)
Saddam rüstet
auf - Biologische und chemische Waffen an Häftlingen getestet
Der irakische
Präsident Saddam Hussein lässt verstärkt biologische und chemische Waffen
herstellen. Die britische Zeitung „Sunday Telegraph“ berichtete unter Berufung
auf einen irakischen Atomphysiker, dass Saddam seine Forscher angewiesen
habe, ausschließlich an der Vergrößerung des B- und C-Waffen-Arsenals zu
arbeiten. Der Forscher sei an der Entwicklung der Waffen beteiligt gewesen
und inzwischen in den Westen geflohen. Das Atomwaffenprogramm sei dagegen
eingefroren worden, da es zu teuer sei.
Dem Blatt
zufolge arbeiteten in den vergangenen sechs Monaten 3000 Physiker und Chemiker
im Irak an Geheimprogrammen zur Entwicklung von Giftstoffen und ihrer Anwendung.
„Mir wurde aufgetragen, Hunderte von komplizierten und gefährlichen Giften
zu untersuchen“, sagte der Wissenschaftler, dessen Name aus Sicherheitsgründen
geheim gehalten wird. Die Stoffe seien zum Teil „sehr einfach dafür zu
benutzen, Krankheitserreger freizusetzen. Wir haben Nervengas, Botulismus
und Anthrax entwickelt.“
Der Experte,
der laut Berichten bei der Atomenergiebehörde in Bagdad gearbeitet hat,
behauptet, dieser Giftstoff sei an einer Gruppe von Häftlingen, vor allem
Kurden und Schiiten, getestet worden. Westliche Geheimdienste hätten dies
bestätigt, berichtete die Zeitung. Ein Geheimdienstoffizier wurde mit den
Worten zitiert: „Zwischen April und Mai dieses Jahres sind 30 Häftlinge
gestorben, nachdem sie für diese Experimente benutzt worden waren.“ Die
Gifte und Krankheitserreger sollten mit Raketen und unbemannten Flugzeugen
verbreitet werden. An entsprechenden Programmen werde gearbeitet. (Quellen:
FOCUS Politik 2.10.01; Presseerklärung des Obersten Rats der Islamischen
Resistance im Irak)
Dänische
Polizei verhört ehemaligen irakischen General über seine Rolle an dem Massaker
an Kurden
Wie der dänische
Polizeichef Signe Justesen mitteilte, hat die dänische Polizei einen ehemaligen
irakischer General, der als Asyl-bewerber in Dänemark lebt, hinsichtlich
seiner Rolle bei dem Massaker an Kurden von 1987 bis 1989 befragt.
Nizar al-Khazraji,
62, der seit 1999 als abgelehnter, jedoch geduldeter politischer Flüchtling
in Dänemark lebt, wurde vergangene Woche von einem irakischen Flüchtling,
der unter seinem Kommando gedient hatte, in Kopenhagen auf der Straße erkannt.
Er lebte bis dato unter einem anderen Namen mit seiner Familie in der Nähe
von Kopenhagen. Nachdem sein Aufenthaltsort bekannt geworden ist, fürchtet
er nun wieder Saddams Rache.
Der Flüchtling
aus dem kurdischen Nord-Irak ging zum Fernsehsender DR 1 und beschuldigte
den General, für die Anwendung von chemischen Waffen in Halabja verant-wortlich
zu sein. Der Beschuldigte streitet die Vorwürfe jedoch ab. Khazraji gab
bei in einem Interview mit dem Arabischen Sender MBC an, Saddam Hussein
und Ali Hassan al-Majid seien für den Tod von Zivilisten im Nordirak verantwortlich.
Der dänische
Staatsanwalt hat nun die Untersuchung des Falles angeordnet mit der Perspektive,
den General wegen Kriegsverbre-chen auf der Grundlage der Genfer Konvention
anzuklagen.
Anderen Quellen
zufolge soll General Al-Khazraji nach seiner Flucht in 1996 aus dem Irak
gemeinsam mit anderen Ex-Militärs aus dem Irak von Jordanien aus und mit
der Unterstützung der CIA erfolglos den Umsturz von Saddam versucht haben.
Drei Jahre später flüchtete er nach Dänemark, da er sich in Jordanien nicht
mehr sicher fühlte.
Die in Dänemark
erscheinende Zeitung Politiken hat unter Berufung auf die in London erscheinende
Zeitung Azzaman berichtet, dass 7 Personen aus der irakischen Opposition,
darunter ein ehemaliger General, ein Minister und ein Botschafter, einen
Brief an den dänischen Justizminister geschrieben haben, in dem sie um
die Beendung der Untersuchungen bitten. Der Hintergrund dafür scheint zu
sein, dass insbesondere die Militärs in der irakischen Opposition Nizar
Al-Khazraji als Saddams Nachfolger sehen möchten und fürchten, dass durch
diese Untersuchung die Zahl derjenigen, die sich von Saddam distanzieren
und fliehen, abnehmen könnte. Auch die KDP-Vertretung in London soll in
einem Brief geäußert haben, dass Al-Khazraji unschuldig sei.
Die dänische
Staatsanwaltschaft glaubt ihm jedoch nicht. Sie sagen, dass Al-Khazraji
durch seine hohe Position von dem chemischen Massaker Kenntnis gehabt haben
muss und dadurch auch Verantwortung an dem Tod von Tausenden unschuldigen
Zivilisten trage. (Quellen: Ekstra Bladet, 02.10.01; afp, 11.10.01; IMK
e.V.)
Berlin einigt
sich mit Asylbewerber vor Menschengerichtshof
Die Bundesrepublik
Deutschland hat durch eine gütliche Einigung ein Urteil vor dem Europäischen
Gerichtshof für Menschenrechte vermieden. Wie der Gerichtshof am Dienstag
in Straßburg mitteilte, hatte ein abgelehnter Asylbewerber aus Iran geklagt,
der in sein Heimatland abgeschoben werden sollte. Die Regierung in Berlin
habe sich bereit erklärt, dem Beschwerdeführer Schadenersatz in Höhe in
Höhe von 16 000 Mark zu zahlen.
Der Iraner
habe bei der Anhörung in Straßburg erklärt, ihm drohten als Regimekritiker
bei der Ankunft in Iran Folter und Misshandlung. Noch während des laufenden
Verfahrens hätten ihm jedoch die Behörden mitgeteilt, er werde nicht abgeschoben.
Der Beschwerdeführer habe daraufhin seine Klage zurückgezogen, hieß es
in der Erklärung des Gerichtshofs.
(Quelle: dpa,
11.10.01)
Menschenrechtsbericht
September 2001 erschienen
Die Menschenrechtsstiftung
der Türkei hat seinen ausführlichen Menschenrechtsbericht für den Monat
September 2001 herausge-geben. Er kann bei der Menschenrechtsstiftung bestellt
werden: Fax: 90-312-425 45 52; e-mail: tihv@tr.net; www.tihv.org.tr
Liebe Leserinnen
und Leser,
folgende
Artikel haben wir für Sie auf unsere Homepage www.kurden.de
gestellt:
Zehn Jahre
kurdische Sicherheitszone im Nordirak
Demokratie
in Zeiten des Embargos : Le Monde Diplomatique, 10.8.2001, Kendal Nezan,
Leiter des Kurdischen Instituts, Paris.
Ein Kontinent
brennt - Warum der Terrorismus nur ein Symptom ist: FAZ, 28.09.2001, Arundhati
Roy
Mit Rücksicht
auf den Irak
Vier Empfehlungen
der Türkei für die militärischen Operationen Washingtons: FAZ, 09.10.2001,
Lothar Rühl
AI-Urgent Action:
Morddrohungen / Sorge um Sicherheit; Drohende Folter und Misshandlung
Türkei: Mehmet
Dilsiz (Bezirksvorsitzender der HADEP) : UA 81/01-2 ai-Index: EUR 44/070/2001,
2. Oktober 2001 – bs
Alles beim
Alten ?!
Kommentar
zum Lagebericht Türkei 07/01
Niedersächsischer
Flüchtlingsrat, Türkei-Projekt
"Hussein produziert
Hunger" : Interview mit Frau Ala Fakhradeen Talabany, Mitglied des Büros
für "Foreign Affairs" der PUK in Suleymaniah, aus: Konkret 10/2001
Eilige Protestaktion:
Verhaftungen
libanesischer Bürgerkriegsflüchtlinge in Einbeck am 9.10.2001
Bündnis gegen
Abschiebung der libanesischen Bürgerkriegsflüchtlinge
UN: Iraq spends
too little on food: 01. October 2001, UNITED NATIONS, reuters
Wall Street
Journal: Bush Sr. in Business with Bin Laden Family Conglomerate through
Carlyle Group: Judicial Watch Press Release
North Iraq
emerges as key region : Turkish Daily News, 02. October 2001 by Ilnur Cevik
Journalist
threatened with imprisonment for article criticising the judicial system
Source: Writers
in Prison Committee (WiPC), International PEN, London, 28 September 2001
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